Nashorn tötet Frau in Nepal
Aus aller Welt

Kathmandu.(dpa) Ein wildes Nashorn hat in Nepal eine Frau getötet und sechs Menschen verletzt. Das Tier sei aus dem Chitwan-Nationalpark gekommen und habe auf einem Markt im Distrikt Hetauda gewütet, berichtete der nepalesische Sender Image Channel am Montag. Die Behörden versuchten, das Tier zu betäuben, um es in den Wald zurück zu bringen. Nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF haben viele Parks in Indien und Nepal die maximale Zahl an Nashörnern erreicht, die darin leben können. Deswegen kommt es immer wieder zu Konflikten mit Menschen.

Dutzende Tote nach Unwetter

Buenos Aires/São Paulo.(epd) Die Zahl der Toten bei den Überschwemmungen im Norden von Chile ist weiter gestiegen. Mindestens 17 Menschen seien bisher ums Leben gekommen, teilte das chilenische Innenministerium mit. 20 Menschen würden noch immer vermisst, mehr als 5 000 Menschen seien in Notunterkünften untergebracht. Ungewöhnlich heftige Regenfälle in der Wüstenregion Atacama, einer der trockensten Gegenden der Welt, hatten die Flüsse über die Ufer treten lassen. Auch in Ecuador und Peru sorgten in den vergangenen Tagen heftige Unwetter für Erdrutsche und Überschwemmungen. In Ecuador starben dabei mindestens 25 Menschen. In Peru kamen mindestens acht Menschen ums Leben, Dutzende wurden schwer verletzt. Schlammlawinen rissen ganze Ortschaften mit sich.

Beleidigung durch Bibel: Geldstrafe

London.(KNA) Ein Straßenprediger im südenglischen Taunton ist wegen Beleidigung auf der Grundlage eines Bibelzitats zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Medienberichten vom Montag zufolge hatte der 50-Jährige bei einer seiner Reden auf den Straßen von Taunton Homosexualität unter Berufung auf ein Bibelzitat von Levitikus als "Abscheulichkeit" bezeichnet. Ein Gericht in Bristol verurteilte ihn zur Zahlung von umgerechnet 1915 Euro. Overed sei sich der "verletzenden Kraft seiner Worte" bewusst gewesen, begründete der Richter sein Urteil.

Tote bei Erdrutschen

Bujumbura.(dpa) Bei Erdrutschen sind im ostafrikanischen Burundi mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Erdmassen und Steine hätten sich nach sintflutartigen Regenfällen am Sonntag gelöst, sagte der Lokalpolitiker Jonathan Nkeshimana. Das Unglück geschah in der Provinz Rumonge am Tanganjikasee, 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Bujumbura. "Zahlreiche Menschen werden vermisst, so dass die Zahl der Opfer nur vorläufig ist", betonte Nkeshimana.
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