Neue Förderrichtlinie für Wärmepumpen
Das rechnet sich so richtig

Wer bei der Heizung und Warmwasserbereitung seines Eigenheims auf eine Wärmepumpe setzt, der investiert in eine zukunftssichere und saubere Energie. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und die Förderrichtlinien für Wärmepumpen überarbeitet.

"Über das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt es seit April 2015 für die Anschaffung von Wärmepumpen deutlich mehr Fördergeld", berichtet Bauen-Wohnen-Fachmann Oliver Schönfeld.

Satte Förderung

Bis zu 10 000 Euro im Altbau und bis zu 7750 Euro im Neubau sind beispielsweise bei der Nutzung von Erdwärme mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe vom Typ NDB drin. Der Betrag setzt sich zusammen aus der Basisförderung von bis zu 4500 Euro. Dazu kommen 500 Euro für einen Pufferspeicher sowie nochmals 500 Euro Kombinationsbonus bei gleichzeitigem Einbau einer Solarkollektoranlage.

Erfüllt das Gebäude die Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses 55, spendiert die BAFA nochmals die Hälfte der Basisförderung - also 2250 Euro - obendrauf. Und über die Innovationsförderung gibt es für besonders effizient arbeitende Wärmepumpensysteme weitere 2250 Euro extra.

Voraussetzungen

Um in den Genuss der Förderungen zu kommen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So muss die gewählte Wärmepumpe in der Liste der förderfähigen "Wärmepumpen mit Prüfnachweis" der BAFA verzeichnet sein. Die Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ) muss anhand der VDI 4650 errechnet sein. Für Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen muss mindestens eine JAZ von 3,8, für Luft/Wasser-Wärmepumpen hingegen eine JAZ von nicht unter 3,0 erreicht werden. (djd/pt)
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