Neue Wege für die Entwicklung im Grenzland

Sowohl die bayerische Staatsregierung als auch die tschechische Regierung haben die bayerisch-böhmische Regionalplanung bislang vor allem aus der Perspektive der jeweiligen Hauptstädte gesehen. Dies kritisierte der bayerische Heimatminister Markus Söder (CSU) schon vor Monaten im Gespräch mit unserer Zeitung.

Ein gemeinsames Entwicklungskonzept für den bayerisch-tschechischen Grenzraum soll für den notwendigen Perspektivwechsel sorgen. Morgen stellt Söder zusammen mit dem tschechischen Vize-Minister für regionale Entwicklung, Zdenek Semorád, in München den Gutachter vor, der diesen erarbeiten soll.

Ziel der Regierungen in Prag und München ist "die Förderung attraktiver und wettbewerbsfähiger Städte und Regionen", teilte das bayerische Wirtschaftsministerium am Montag mit. Das Konzept soll für die Bezirke Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern sowie die tschechischen Regionen Karlsbad, Pilsen, Südböhmen Ideen entwickeln. "Denn gerade in der Kooperation mit Tschechien liegt für Nordbayern das größte Potenzial", bekräftigt Söder.
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