Nicht-Franken und Nicht-Akademiker

Nicht-Franken und Nicht-Akademiker Die Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg kommen zum überwiegenden Teil aus der Region: 42 Prozent aus der Oberpfalz, 20 Prozent aus Niederbayern, 16 Prozent aus Oberbayern. Nur 8 Prozent stammen aus Franken, sagte Vizepräsident Wolfgang Bock jüngst bei der Akademischen Jahresfeier der OTH. Das wiederum ließ Präsident Wolfgang Baier , schmunzeln. Als gebürtiger Schweinfurter gehört ausgerechnet der Chef der fränkischen Min
Die Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg kommen zum überwiegenden Teil aus der Region: 42 Prozent aus der Oberpfalz, 20 Prozent aus Niederbayern, 16 Prozent aus Oberbayern. Nur 8 Prozent stammen aus Franken, sagte Vizepräsident Wolfgang Bock jüngst bei der Akademischen Jahresfeier der OTH. Das wiederum ließ Präsident Wolfgang Baier , schmunzeln. Als gebürtiger Schweinfurter gehört ausgerechnet der Chef der fränkischen Minderheit an. Und auch der Festredner des Tages, Staatssekretär Albert Füracker , fühlte sich etwas einsam: Er sei hier wohl der einzige Nicht-Akademiker, meinte Füracker. "Danke, dass Sie das Risiko auf sich genommen haben und mich trotzdem sprechen lassen", scherzte der gelernte Landwirt. (gib)

Wühlmaus und Wissenschaft

Was so mancher aus schmerzhafter Erfahrung weiß, hat die Wissenschaft nun bestätigt: Der Verlust des Partners macht antriebslos und depressiv. Regensburger Forscher haben mit Studien an monogamen Präriewühlmaus-Männchen gezeigt, dass der Trennungsschmerz durch eine erhöhte Aktivität des Stresshormons CRF ausgelöst wird. Dadurch werden die positiven emotionalen Wirkungen des "Kuschelhormons" Oxytocin unterdrückt. Das wiesen Privatdozent Dr. Oliver Bosch und Professorin Inga Neumann vom Lehrstuhl für Neurobiologie der Uni Regensburg gemeinsam mit Kollegen der Emory University in Atlanta nach. Die biologische Bedeutung: Die negativen emotionalen Konsequenzen einer Trennung könnten die Rückkehr zum Partner veranlassen - was wiederum ein Garant für die Aufrechterhaltung der Partnerschaft wäre. (gib)

Kinderklinik und

Krankenpflege

An der Kinderklinik St. Hedwig herrscht Bestürzung über die geplante Abschaffung der Kinderkrankenpflege. "Die Bundesregierung ignoriert mit der Zusammenlegung der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in eine vereinheitlichte Ausbildung die Tatsache, dass Kinder nicht nur eines ganz besonderen Schutzes, sondern im Krankheitsfall auch einer ganz besonderen Pflege bedürfen", erklärt die Klinikleitung. Ärztlicher Direktor Wolfgang Rösch befürchtet einen deutlichen Qualitätsverlust in der Kinderpflege. "Und die schwer oder chronisch kranken Kinder werden die ersten Verlierer solch einer Reform sein." (gib)
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