Nicht geizen!
Angemerkt

So etwas gibt es nur im Film. Falsch! Was nach einem Drehbuch für einen actionreichen Kino-Knüller klingt, ist pure Realität. Die Hauptrolle übernimmt - ungewollt -ein Neustädter. Er rettet eine bewusstlose Niederbayerin, indem er absichtlich einen Unfall baut und ihr Auto so auf der Autobahn zum Stehen bringt. Ob die Versicherung zahlt, ist unklar. Bedacht werden sollte bei der Entscheidung unbedingt, welcher Schaden bei einer Massenkarambolage entstanden wäre, hätte Alexander Frisch nicht eingegriffen. Also nicht so knauserig sein, liebe Versicherung!

anne.spitaler@derneuetag.de

Aus der Region

Prozessauftakt wegen Kindstötung

Weiden/Neustadt/WN. (ca) Eine 21-jährige Metzgereifachverkäuferin muss sich ab heute vor dem Schwurgericht des Landgerichts Weiden wegen Totschlags verantworten. Steffi D. wird vorgeworfen, ihr Neugeborenes in einem Neustädter Verbrauchermarkt getötet und anschließend in den Müllcontainer geworfen zu haben. Um 9 Uhr ist Verhandlungsbeginn im Schwurgerichtssaal. Oberstaatsanwalt Rainer Lehner verliest die Anklageschrift. Die 21-Jährige soll das Kind auf der Kundentoilette allein zur Welt gebracht haben. Außer der Angeklagten wird heute noch Prof. Dr. Stephan Seidl, Rechtsmediziner aus Erlangen, angehört, der die Leiche obduziert hat.
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