Nicht nur Männersache ist das Schafkopfspiel. Das zeigte sich bei einem Kurs, den der Heimat- und
Sauspiel nicht nur was für Männer

Kulturverein Köfering (HKV) organisierte hatte und den der ehemalige Amberger Kulturreferent Norbert Fischer leitete.

(egl) HKV-Vorsitzender Josef Vogl konnte rund 30 Schafkopfinteressierte im Saustodl in Köfering begrüßen, unter ihnen auch einige Vereinsmitglieder, zwei Frauen und der Landtagsabgeordnete Harald Schwartz.

Kursleiter Fischer erläuterte eingangs die Grundregeln des urbayerischen Spiels. Rund 30 Minuten dauerte die Einführung, dann kannte jeder Anfänger den Zählwert jeder Karte und wusste, dass man mit 61 oder mehr Punkten das Spiel gewonnen hat und dass jeder Spieler am Tisch sechs Karten bekommt.

Anschließend teilten sich die Teilnehmer auf die Tische auf, so dass immer vier Neulinge und ein Erfahrener zusammensaßen. Am Anfang spielte man noch aufgedeckt, denn keiner wusste so recht, was er mit seinen Karten anfangen sollte. Die Helfer erklärten, wie man mischt, ausgibt und Spiele richtig ansagt, und standen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Zum Schluss wagten sich dann die Neulinge, ohne Unterstützung und mit verdeckten Karten zu spielen. "Jeder kann Schafkopf lernen, der es möchte", meinte Norbert Fischer. Als Tipp gab er den Teilnehmern noch mit auf den Weg: "Spielt weiter Schafkopf, um es zu vertiefen. Denn durch das Spielen oder Zusehen lernt man es am besten."
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