Noch immer vereinzelt Schusswechsel in Ostukraine
Brüchige Waffenruhe

Die Waffenruhe im Kriegsgebiet Ostukraine hat Hoffnungen auf eine allmähliche Entspannung im Konflikt zwischen der prowestlichen Führung in Kiew und prorussischen Separatisten genährt. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bestätigten am Sonntag in Kiew, die Feuerpause habe in den ersten zwölf Stunden gehalten - mit einigen Ausnahmen vor allem im strategisch wichtigen Ort Debalzewo.

Dort berichteten auch die Konfliktparteien weiterhin von vereinzeltem Artilleriebeschuss. Als nächsten Schritt sollen Militär und Separatisten ihre schweren Waffen zurückziehen, um eine Pufferzone zu bilden. Von einem "Test für den Willen zum Frieden" war die Rede.

Die Waffenruhe wurde von diplomatischen Kontakten begleitet. Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande appellierten eindringlich an alle, sich an das Minsker Abkommen zu halten. Beide telefonierten mit Kremlchef Wladimir Putin und mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko. Weitere Telefonkonferenzen waren geplant. (Seite 2)
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