Noch mehr Attacken auf Eisenbahner

Bei der Deutschen Bahn nehmen die Attacken auf Mitarbeiter weiter zu. Die Zahl der tätlichen Übergriffe stieg 2014 um 300 auf 1500, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Im Vorjahr hatte die Bahn 1200 Fälle von Körperverletzung gegen Bahnangestellte gezählt, 2012 waren es rund 1000 Fälle. Um die Gewalt einzudämmen, will die Bahn die Straftaten mit der Bundespolizei noch konsequenter verfolgen. "Gewalt in unseren Zügen und Bahnhöfen nehmen wir nicht hin", sagte Bahn-Sicherheitschef Gerd Neubeck. In jedem Fall werde Strafanzeige erstattet, Wiederholungstäter müssten mit einem Hausverbot rechnen. Wer das missachte, habe sich auch wegen Hausfriedensbruchs zu verantworten. Zum Glück seien ernste Verletzungen die Ausnahme, sagte Neubeck. 90 Prozent der Angriffe ereigneten sich spontan und würden juristisch als einfache Körperverletzung eingestuft.
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