Obdachlose mit 45 000 Euro: Amt will Geld

Nach dem Tod einer überraschend vermögenden Obdachlosen aus Düsseldorf erhebt das Sozialamt Anspruch auf das Erbe. Die Stadt habe monatlich rund 1500 Euro für die Frau gezahlt, unter anderem für die Grundsicherung, eine kleine Rente und die Miete sowie den Pflegedienst, sagte Amtsleiter Roland Buschhausen am Freitag. Seine Behörde sei gesetzlich verpflichtet, sich die Kosten erstatten zu lassen. In einer Tasche der Frau waren 45 000 Euro sowie Schmuck und Zahngold entdeckt worden. Die Suche nach einem Erben aus den USA zieht sich derweil hin. Eine E-Mail an ihn sei als "unzustellbar" zurückgekommen, sagte der Nachlasspfleger.
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