Obdachloser stirbt im Aufzug

Der Tod eines Obdachlosen an Weihnachten hat in Österreich Folgen nach sich gezogen. Die Wiener Verkehrsbetriebe entließen zwei Mitarbeiter, die ihren Kontrollgang ausfallen ließen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Sie hätten den Tod des Mannes möglicherweise verhindern können. Auch möglicherweise achtlosen Passanten drohen Konsequenzen. Der 58 Jahre alte Obdachlose war gegen 2 Uhr am 26. Dezember in einem Aufzug einer U-Bahn-Station in Wien zusammengebrochen. Fünf Stunden lang habe er in der Kabine gelegen, hieß es. Auf Videoaufzeichnungen sei zudem zu sehen gewesen, dass mehrere Menschen über den Mann stiegen.
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