Oberpfälzer Autobahnen besonders betroffen
Starkregen verursacht 20 Unfälle

Symbolbild: dpa
Oberpfalz. Nicht angepasstes Fahrverhalten bei Starkregen führte am Mittwochvormittag zu vermehrten Verkehrsunfällen auf den Autobahnen in der Oberpfalz. Häufig waren nach ersten Erkenntnissen nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand die Ursache, teilt Albert Brück vom Polizeipräsidium Oberpfalz mit.

Sichtbehinderungen und Aquaplaning sind besondere Folgen von starkem Regen insbesondere auf Autobahnen, wo Verkehrsteilnehmer mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Auf diese Umstände müssen Verkehrsteilnehmer in besonderer Weise durch Verringerung der eigenen Geschwindigkeit aber auch durch eine Vergrößerung des Abstandes zum Vordermann reagieren, um Gefahrensituationen oder gar Unfällen vorzubeugen.

Im Zeitraum zwischen 6.30 Uhr und 11.15 Uhr registrierte die Einsatzzentrale der Polizei insgesamt 20 Verkehrsunfälle auf den Autobahnen A 3, A 6 und A 93. Glücklicherweise blieben bei 17 dieser Unfälle die Beteiligtenunverletzt. In drei Fällen registrierten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektionen jeweils Verletzungen, die aber nicht lebensgefährlich waren. Allerdings entwickelten sich auf verschiedensten Streckenabschnitten starke Verkehrsbeeinträchtigungen durch Staus.

Die Polizei weist alle Verkehrsteilnehmer daraufhin, die „neuen“ Verkehrsverhältnisse, die nun auch wieder starken Regen, Windböen und in wenigen Wochen auch wieder Schnee- und Eisglätte bedeuten können, in die persönlichen Planungen bei den zu bewältigenden Fahrtstrecken zu berücksichtigen. Wenige Minuten mehr bei den Planungen sorgen für ein großes Plus bei der Sicherheit.
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