Odyssee eines Schiffbrüchigen für möglich gehalten
Eine Art Robinson Crusoe

Deutschland und die Welt
07.02.2014
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Im Fall des in der Südsee gestrandeten Schiffbrüchigen mehren sich die Hinweise dafür, dass dessen atemberaubende Geschichte stimmt. "Wir hatten Kontakt zu seiner Familie in El Salvador, und sie haben seine Geschichte bekräftigt", sagte der mexikanische Diplomat Christian Clay-Mendoza dem Sender CNN. Er betreut den Schiffbrüchigen, der sich José Alvarenga nennt. Der Mann war Ende Januar auf dem südpazifischen Ebon-Atoll nahe der Marshallinseln gefunden worden. Er behauptet, im Dezember 2012 beim Fischen vor Mexikos Küste hinausgezogen worden und seither auf dem Meer getrieben zu sein.Sollte die Geschichte stimmen, hätte er 13 Monate auf See überlebt und knapp 11 000 Kilometer zurückgelegt. Derzeit liegt Alvarenga wieder im Krankenhaus. Er werde intravenös versorgt, weil er dehydriert sei und ihm Nährstoffe fehlten, sagte Clay-Mendoza.

Bei seinem Auftauchen hatte der Salvadorianer erstaunlich fit gewirkt. Nachforschungen untermauerten allerdings die Geschichte, sagte der Außenminister der Marshallinseln, Phillip Muller.

Alvarenga äußerte sich nun konkreter zum Tod seines Begleiters. Dieser sei nach vier Wochen verhungert, weil er keine rohen Tiere habe essen wollen. Er habe den Leichnam über Bord geworfen. "Was hätte ich sonst tun können?", sagte Alvarenga.
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