OECD-Kinderstudie "Wie lebt es sich in Deutschland?"
Lebensqualität hoch, Zufriedenheit nicht

Kinder genießen in Deutschland einen vergleichsweise hohen Lebensstandard, doch ihre persönliche Zufriedenheit bleibt deutlich dahinter zurück. Beim sogenannten "subjektiven Wohlbefinden" liege der Wert unter Durchschnitt, heißt es in der Studie "Wie lebt es sich in Deutschland?" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Nach der am Mittwoch in Berlin vorgestellten Untersuchung ist Deutschland in puncto Lebenszufriedenheit Viertletzter im Ranking der in 27 OECD-Staaten befragten Kinder von 11, 13 und 15 Jahren. Schlechter schnitten nur die Türkei, Polen und Kanada ab. Spitzenreiter ist Spanien vor den Niederlanden und Island.

Kinder haben hierzulande "tendenziell bessere materielle Lebensbedingungen als der Durchschnitt", heißt es in der Studie mit Daten der Jahre 2012 und 2013. Allerdings lebt fast jedes dritte deutsche Kind (31,7 Prozent) nach eigenen Angaben in Wohnungen mit Lärm-, Abgas- oder Geruchsbelästigung, also unter unzureichenden Umweltbedingungen.
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