Özdemir und die "Sprachpolizei"

Özdemir und die "Sprachpolizei" Warum er den Vorstoß der CSU für eine Deutschpflicht innerhalb der eigenen vier Wände für Quatsch hält, erklärte Grünen-Chef Cem Özdemir jüngst in Regensburg so: "Wenn meine Eltern auf die CSU gehört hätten, würde ich heute nicht hier sitzen." Das mit Türkisch vermischte, schlechte Schwäbisch seiner Eltern wäre für seinen Fortgang nicht sehr hilfreich gewesen, meinte Özdemir bei der Winterklausur der Landtags-Grünen in der Domstadt. Vielmehr sollten Eltern in der
Warum er den Vorstoß der CSU für eine Deutschpflicht innerhalb der eigenen vier Wände für Quatsch hält, erklärte Grünen-Chef Cem Özdemir jüngst in Regensburg so: "Wenn meine Eltern auf die CSU gehört hätten, würde ich heute nicht hier sitzen." Das mit Türkisch vermischte, schlechte Schwäbisch seiner Eltern wäre für seinen Fortgang nicht sehr hilfreich gewesen, meinte Özdemir bei der Winterklausur der Landtags-Grünen in der Domstadt. Vielmehr sollten Eltern in der Sprache mit ihren Kindern reden, die sie am besten sprechen. Deutsch könnten die Kinder auch in der Kita oder im Sportverein von Muttersprachlern lernen. Deshalb brauche es auch keine "Sprachpolizei im Wohnzimmer". Die CSU setze hier auf populistische Effekte, nicht auf die Sache, schimpfte Özdemir. (gib)

Eine Schule und die Namenssuche

Eine Schule sucht nach einem neuen Namen - und lässt alle Interessierten im Internet darüber abstimmen. Nach vielen Diskussionen hatte sich die Regensburger Hans-Hermann-Mittelschule im Dezember dazu durchgerungen, ihren Namen zu ändern. Sie will nicht mehr nach dem ehemaligen Regensburger Oberbürgermeister und NSDAP-Mitglied Hans Herrmann bezeichnet werden. Auf ihrer Homepage sammelt die Schule derzeit Vorschläge. Die meisten Stimmen gingen bislang an "Elly-Maldaque-Mittelschule" und "Castra-Regina-Mittelschule". Immerhin 80 Stimmen bekam aber auch der Vorschlag "Cola-Schule". Bei der Umfrage handle es sich um ein Stimmungsbarometer, nicht um eine abschließende Wahl, betont die Schulleitung. (gib)

Der Stadtrat und das Internet-TV

Premiere beim Stadtplanungsausschuss am Dienstag: Die Sitzung wurde auf der Internetseite der Stadt live im Internet übertragen. Mit den Planungen für die Stadthalle am Ernst-Reuter-Platz schaffte es gleich auch ein heißes Eisen ins "Stadtrat-TV". Neben den Stadtplanungsausschüssen sollen künftig auch die Kulturausschüsse live gezeigt werden - in diesen Gremien gibt es erfahrungsgemäß den größten Diskussionsbedarf. Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr befristet. Besonders freut sich Piraten-Stadträtin Tina Lorenz : "Ich bin sehr stolz darauf, dass der Stadtrat damit ins 21. Jahrhundert vorprescht und hoffe, dass wir die Übertragung nach der hoffentlich erfolgreichen Probephase auf alle Ausschüsse und das Plenum ausweiten können." (gib)
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