Offenbar keine Übergriffe

Nach mehr als fünf Monaten Ermittlungsarbeit hat die Staatsanwaltschaft keine belastbaren Hinweise auf Gewalt und Missbrauch in einem katholischen Mainzer Kindergarten gefunden, bestätigte die Leitende Oberstaatsanwältin Andrea Keller am Dienstag. Von den Ermittlern seien 32 Kinder sowie Eltern, Kinderärzte, Mitarbeiter der derzeit geschlossenen Einrichtung angehört worden. "Die dem Verfahren zugrundeliegenden Vorwürfe haben sich nach dem bisherigen Ermittlungsstand nicht erhärtet", teilte Keller mit. Vorwürfe gegen den Gemeindepfarrer wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch hätten sich ebenfalls nicht bestätigt, so Keller. Das katholische Bistum hatte allen sieben Mitarbeitern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht fristlos gekündigt. Sechs wehrten sich in der Folge vor dem Arbeitsgericht gegen ihre Entlassung.
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