Offenes Mikro: Millionär droht nach versehentlichem Mordgeständnis Todesstrafe
"Ich habe sie alle umgebracht"

Der US-Millionär Robert Durst hat offenbar einen Dreifachmord gestanden. Archivbild: dpa
Wegen eines versehentlichen Geständnisses droht einem Millionär in den USA nun die Todesstrafe. Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles hat gegen den Immobilienmagnaten Robert Durst Anklage wegen eines Mordes vor 15 Jahren und anderer Delikte erhoben. Der heute 71-Jährige soll im Dezember 2000 seine Freundin ermordet haben. Damit droht Durst die Todesstrafe. Die wird in Kalifornien allerdings nur selten vollstreckt.

Keine Beweise

Der Fall hatte am Wochenende in den USA für großes Aufsehen gesorgt, weil sich Durst durch Zufall selbst verraten haben soll. Er wird seit langer Zeit verdächtigt, auch seine Frau und einen Nachbarn ermordet zu haben, ihm konnte aber nie etwas nachgewiesen werden. Jetzt hatte das noch angesteckte Mikrofon nach einem Interview für eine Dokumentation über den Fall ein Selbstgespräch Dursts auf dem WC aufgefangen. Dabei soll er zu sich selbst gesagt haben: "Nun ist es soweit. Sie haben dich. Was für ein Desaster. Was zur Hölle habe ich getan? Na klar - ich habe sie alle umgebracht."
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