Orban schimpft auf Einwanderer

Der rechts-konservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat gegen Einwanderer gewettert. "Die Wirtschaftsmigration ist eine schlechte Sache für Europa", sagte er dem staatlichen ungarischen Fernsehen. "Man darf nicht so tun, als würde sie irgendeinen Nutzen haben, denn sie bringt nur Probleme und Gefahren für den europäischen Menschen. Deshalb muss die Einwanderung gestoppt werden."

In Ungarn gibt es keine nennenswerte Einwanderung. Dafür suchen Hunderttausende Ungarn ihr Glück im EU-Ausland, weil sie wegen der Lage unter der Orban-Regierung in ihrer Heimat keine Perspektive für sich sehen. Dennoch stellte Orban klar, dass er nicht den geringsten Anflug von Multikulti in seinem Land dulden werde. "Wir wollen keine zahlenmäßig bedeutsamen Minderheiten bei uns sehen, die sich in ihren kulturellen Eigenschaften und Hintergrund von uns unterscheiden."
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