Ordensschwester Lauda Edenharter aus Ehringsfeld feiert Jubiläumsprofess
Leben in Dienst Gottes gestellt

Gemeinsam mit Schwester Lamberta Meyer aus Holnstein im Landkreis Neumarkt, die vor 60 Jahren das Ordensgelübde für die Dillinger Franziskanerinnen abgelegt hatte, feierte Schwester Lauda aus Ehringsfeld in der Gemeine Ursensollen den Eintritt in den Orden vor 50 Jahren.

Den Festgottesdienst in der St.-Elisabeth-Kirche im Karlshof der Regens-Wagner Stiftung in Lauterhofen zelebrierte der zuständige Ortspfarrer Prodekan Gerhard Ehrl. Unter den Gästen waren die Dillinger Provinzoberin Gerda Friedel, die Konventoberin im Karlshof, Schwester Regitta Michel, und der Gesamtleiter der Regens-Wagner-Stiftung in Lauterhofen, Andreas Fersch.

Schwester Lauda Edenharter wurde in Ehringsfeld geboren. Nach dem Noviziat in Dillingen stellte sie 1965 ihr Leben in den Dienst Gottes. Ihre erste Aufgabe war die Mithilfe in einer Pflegegruppe mit schwer geistig und körperlich behinderten Frauen in Burgkunstadt. Danach absolvierte sie 1968/69 eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Sie kehrte wieder nach Burgkunstadt zurück, wo sie bis 1986 tätig war. Im gleichen Jahr wurde Schwester Lauda die Aufgabe der Sakristanin übertragen, der Schaltstelle zwischen den Bewohnern und den Mitarbeitern der Einrichtung. Mit dem Nachlassen ihrer körperlichen Kräfte bat sie um Versetzung in den Pflegebereich der Dillinger Franziskanerinnen in Lauterhofen.

In seiner Festpredigt bescheinigte Pfarrer Gerhard Ehrl den beiden Jubilarinnen, im Laufe ihres Ordenslebens sehr viel geleistet zu haben. In einer kleiner werdenden Christenschar gehe es darum, nicht zu jammern, sondern sich gegenseitig im Glauben zu bestärken. "Ordensjubiläen sind heutzutage zu einem seltenen Ereignis geworden", merkte der Geistliche bedauernd bei seiner Ansprache an.
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