Ostbayerischer Faschingszug mit 20.000 Menschen - Bauhof auf Schnee vorbereitet
Plan B gegen den Schnee

Der Winterdienst des Bauhofes ist zurzeit im Dauerstress. Frau Holle hat in den letzten Tagen für mächtig Arbeit gesorgt. Wegen des Ostbayerischen Faschingszuges räumt der Bauhof zusätzlich auch die Parkplätze an der Krötenseeschule (Bild) und den Dultplatz vom Schnee frei. Bild: Royer
Sulzbach-Rosenberg. (oy) Ein Schneechaos können die Veranstalter des Ostbayerischen Faschingszuges am Sonntag sicher nicht gebrauchen. Deshalb verfolgten Knappnesia und Winterdienst das weiße Treiben mit etwas Sorge. Doch Bauhofleiter Erwin Thurner wirkte mit seinen Vorschlägen schnell als Stimmungsaufheller.

Wenn sich rund 20 000 Menschen zu einem solchen Großereignis versammeln, sind Behinderungen im Straßenverkehr nicht auszuschließen. Beispielsweise kann es auf der Umleitungsstrecke übers Meierfeld, Kettelerstraße, Hugo-Geiger-Straße, Annaschacht und Schwemmerberg am Sonntag sicher durch Schneehaufen am Rand eng werden. Weiterer Flockenfall würde die Situation zusätzlich verschärfen.

Das weiß natürlich auch der Bauhof und hat entsprechend reagiert. Nach den heftigen Schneefällen vom Donnerstag haben die "Männer in Orange" den Winterdienst auf Schichtbetrieb umgestellt. Wie Erwin Thurner informierte, ist in seinem Plan B der erste Trupp am Wochenende von 12.30 bis 21 Uhr, der zweite von 4 bis 12.30 Uhr im Einsatz.

"Neben unseren genau festgelegten Räum- und Streuplänen mit Prioritätenlisten, werden wir wegen des Faschingszuges zusätzlich die Parkplätze bei der Krötenseeschule und am Dultplatz mit betreuen. Auch die Route des Zuges und der Luitpoldplatz als Haupt-Festzone werden schneefrei gemacht."

Tanja Richthammer, Vizepräsidentin der FG Knappnesia, ist als Hauptorganisatorin des Faschingszugs guter Dinge, dass am Sonntag nichts schief gehen wird. "Auch 2010 hatten wir beim letzten Zug in der Stadt viel Schnee, aber damals ging alles bestens über die Bühne."

Rücksicht und Mithilfe

An eine Absage wegen des Schnees sei sowieso nie gedacht gewesen, das hätte man sich bei diesem Auflauf von 66 Gruppen gar nicht vorstellen können. Mit Rücksicht, Besonnenheit und der Mithilfe der Ordnungskräfte dürften auftretende Probleme aber gemeistert werden. Etwas schwieriger gestaltet sich der Winterdienst jetzt für den Bauhof durch den schweren nassen Schnee. "Der hat am Freitag am Annabergweg zu Schneebrüchen geführt", merkt der Bauhofchef an. Die Passage musste zeitweise gesperrt werden, und im Stadtgebiet hatten die Feuerwehren aus Sulzbach und Rosenberg richtig gut mit Aufräumarbeiten zu tun.

Abschließend ergänzte Thurner, dass der Bauhof am Sonntag unmittelbar hinter dem Faschingszug die Reinigung der Strecke übernimmt. Passierte Seitenstraßen werden sofort wieder für den Straßenverkehr freigegeben.
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