"Ostwind" weicht nach Norden aus

(nt/az) Die Regensburger "Ostwind"-Gruppe zieht die Konsequenz aus der bayerischen Abstandsregel für Windräder und verlagert ihr Engagement nach Norddeutschland. "Seit der Diskussion um die 10H-Regelung ist die Planung neuer Windkraftstandorte landesweit zum Erliegen gekommen", erläuterten Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz, die Gründer des seit über 20 Jahren bestehenden Projektentwicklungsbüros am Mittwoch.

"Ein mittelständisches Familienunternehmen wie unseres braucht Kontinuität und verlässliche Rahmenbedingungen in der Energiepolitik. An beidem fehlt es derzeit leider in Bayern", begründete das Unternehmerehepaar die Pläne. Von den 491 von "Ostwind" bislang realisierten Windenergieanlagen mit insgesamt 772 Megawatt Leistung stehen 37 Anlagen mit knapp 100 Megawatt Leistung in Bayern. Im vorigen Jahr hat "Ostwind" nach eigenen Angaben 26 Anlagen ans Netz gebracht, davon 10 in Bayern, 5 in Brandenburg, 10 in Frankreich und eine erste Anlage in Tschechien.
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