OWV diskutiert hitzig Forderung der Bayerischen Staatsregierung - Mitglieder geben Blumenpflege ...
Empörung über Neuregelung

Die Marktgemeinde muss künftig bei der Ortsverschönerung entlang der Hauptstraße auf die Hilfe des OWV verzichten. Blumenpflege und Bepflanzung ließen sich aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Helferschar nicht mehr bewältigen, verkündete Ortsverschönerungswart Ludwig Lang in der Jahresversammlung.

Enorme Leistung

Bürgermeisterin Margit Kirzinger versprach, diese Arbeiten künftig von Seiten der Gemeinde zu stemmen. Weniger Blumen sollen deshalb keinesfalls in Waidhaus blühen. Ihr Dank ging an die Wegewarte "mit ihren enormen Leistungen für den Tourismus". Gleiches galt für die Ortsverschönerung die vergangenen Jahrzehnte. "Hin und weg" war Kirzinger vom neuen Internetauftritt, organisiert von Schriftführerin Gerlinde König: "So etwas von topaktuell und informativ. Das findet man nicht gleich wieder." Total begeistert war die Gemeindechefin von der Jugendarbeit durch Ute Stich und Rosalinde Hera-Mack. Die Früchte daraus erntet der Verein, wie Vorsitzender Detlef König betonte. Von den zehn Neumitgliedern komme die Mehrzahl aus der neuen Jugend- und Kindergruppe. Der Mitgliederstand ist deshalb trotz elf Todesfälle konstant bei 342 Personen.

Neu in der Gemeinschaft sind Thomas Kellner, Marianne Buder, Erika Grötsch, Luca Ring, Bastian Schinabeck, Silvia und Josef Kleber, Jakub Horak, Hanna Randig sowie Kirzinger. Viel Applaus gab es für das 176 Seiten starke Jahresbuch von Gerlinde König: "Mein Drucker ist mal wieder in Dauereinsatz gewesen in den letzten zwei Wochen."

Die verteilten Exemplare stießen auf große Zustimmung und ein künftiger Verzicht auf zusätzliche Veröffentlichungen in der "Arnika" - nicht zuletzt aufgrund der massiven Einschnitte - wurde vehement diskutiert: "Ab 2015 erscheint diese farbig, Inserate sind über das ganze Heft verteilt und die Schrift wird größer. Für die Zweigvereine bedeutet dies, dass nur noch zwei Artikel und zwei Fotos eingereicht werden dürfen. Des Weiteren erhöht sich der Preis pro Foto auf mindestens zehn Euro. Die Zweigvereine wurden nicht gefragt, ob sie mit dieser Regelung einverstanden sind."

Doppelte Markierung

Die Schriftführerin dankte Hans Woppmann, Karl Meyer, Karl Werner und ihrem Mann, Detlef König für das Austragen der 343 Briefe zur Umstellung auf das neue Sepa-Lastschriftverfahren: "Damit konnten wir uns erhebliches Porto sparen." Wege- und Markierungswart Detlef König informierte über seine neue Aufgaben, da alle Wanderwege bis 2017 mit einer Doppelmarkierung versehen werden müssen.

Dieses verlange die Staatsregierung. Aufgrund der darauf folgenden vielen und lauten Unmutsäußerungen an allen Tischen hatte der Vorsitzende Mühe, die Versammlung wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Um dieser Forderung auf den weit ins Land hinausreichenden Wanderwegen nachzukommen, müsse auf Alu-Scheiben mit Aufklebern umgestellt werden: "Die ersten haben wir angebracht. Es gibt nur ein Problem: Die vom Hauptverein angeschafften Aufkleber halten wegen schlechter oder zu wenig aufgebrachter Klebemasse nicht allzu lange." Wenn neue Aufkleber vorhanden sind und das Wetter mitspielt, nimmt der Wart seine Arbeiten wieder auf.

Aktive Jugend

Dank galt Ottilie und Karl Werner, die sich um die Brunnen kümmern. Bank und Tisch am Jägerbrunnen hat Karl Werner mit einem neuen Anstrich versehen. Der Vorsitzende dankte auch Berta und Karl Meyer, die sich um die Bänke im Gebiet von Waidhaus kümmern. Jugendbeauftragte Stich informierte über die Aktionstage. Die Teilnehmerzahlen schwankten zwischen 3 und 17 Jugendlichen. Michael Balk und Heinz Spachtholz schlossen sich mit Rückblicken an.
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