Papst Franziskus würdigt Kolping

Papst Franziskus hat die Arbeit des katholischen Kolpingwerks gewürdigt und dabei hervorgehoben, wie aktuell die Mission Adolf Kolpings bis heute sei. Er schickte ein Grußwort zum Kolpingtag in Köln unter dem Motto "Mut tut gut", an dem seit Freitag mehr als 16 000 Menschen teilgenommen hatten. Es freue ihn sehr, dass sich so viele Menschen im Gedenken an den 150. Todestag des Seligen versammelt hätten, schrieb Franziskus in seiner Botschaft.

Schon Kolping, so der Papst weiter, habe klar gesehen, dass die Familie das wertvollste Kapital sei - nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern für die gesamte Gesellschaft. Seine Worte hätten sich angehört wie ein Programm für die heutige Zeit, wenn er etwa geschrieben habe: "Die Rettung des Menschengeschlechtes fängt bei der Familie an [...] - also nicht in Volksversammlungen und auf dem öffentlichen Markt der Welt, [...] nicht in der Wortschlacht der öffentlichen Debatte, am allerwenigsten in der Hetz- und Treibjagd der Presse." Im Andenken an Adolf Kolping, der gelernter Schumacher war, hatte das Kolpingwerk Teilnehmer und Kölner Bürger dazu aufgerufen, gut erhaltene Schuhe zu spenden. Den Anfang hatte kein Geringerer als Papst emeritus Benedikt XVI. gemacht und ein Paar rote Schuhe vom Tiber an den Rhein geschickt.
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