Paradies der Düfte und Farben

Die "Nase überall reinstecken", das kann durchaus ein Genuss sein, wenn es sich um wohlriechende Rosen handelt. Im Garten von Cordula und Rudi Standfest locken Tausende Blüten mit ihren Düften.

Nach dem Erfolg am Wochenende wollen Cordula und Rudi Standfest ihren privaten "Rosen-Sonntag" als feste Einrichtung etablieren. Etwa 500 Gartenfreunde hatten trotz des kalten Wetters einen Besuch in der Bärengasse gewagt. Und was sie dort erwartete war ein Fest für die Sinne. Ein wohliges Duftgemisch, das Tausende von Rosen versprühten. Noch mehr begeisterten die optischen Eindrücke, die das Blütenmeer aus weißen, rosaroten, hell- und dunkelroten Blüten zauberten.

Rund 400 Sorten

Rudi Standfest beantwortete geduldig die zahlreichen Fragen der überwältigten Gäste. Rund 400 Sorten nennt er sein Eigen, die mit etwa 500 Stück den Rosengarten zieren. Darunter Raritäten, wie die Nelkenrose, die von März bis zum Frostbeginn ihre Blütenpracht präsentiert. Neue englische Sorten wie die "Austin" oder französische wie die "Guillot" sowie moderne Strauchrosen sind nur einige davon.

Viele Wildrosen zieren den Garten. Für Edelrosen hat Rudi Standest nicht viel übrig. "Die stören in meinem Naturgarten", sagt er. Sein Ding sind da schon eher Rambler- und Strauchrosen. Den Eintritt ins Paradies der Düfte und Farben mussten die Gäste nicht bezahlen. Es stand aber eine Kasse für Spendengelder bereit. Die bekommen je zur Hälfte die Aktion "Sternstunden" und das Tierheim in Tirschenreuth.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.