Pater Beatus berichtet aus seinem Land und dankt für Pittersberger "Großherzigkeit"
Tansanias Lage "immer schwerer"

Ein guter Freund zu Besuch "am Berg": Pater Beatus aus Tansania, Chef des Ordens Opus Spiritus Sancti (Werk des Heiligen Geistes), war im Zuge seiner Pastoralvisiten bei seinen eingesetzten Priestern in Deutschland auch Gast in der Nikolauspfarrei. Sein verantwortungsvolles Amt in dem afrikanischen Land hatte er 2005 übernommen, als damals sein Vorgänger plötzlich verstorben war. Seitdem ist Pater Beatus ein treuer Freund Pittersbergs.

Schon viele Jahre spenden die Pfarrei, aber auch private Gönner und Gläubige an seine Heimatgemeinde Sabuko. Sie unterstützen dort zum Beispiel den Bau von Brunnen, Kirchen und Schulen, das Priesterseminar und einiges mehr. Initiator dieses länderübergreifenden Miteinanders war in den 90er Jahren Pfarrer Josef Fromm gewesen, damals zuständiger Seelsorger in Herz-Jesu Schwandorf.

Am Ende einer Eucharistie, die er mitfeierte, bedankte sich der afrikanische Priester bei den Angehörigen der Nikolauspfarrei für ihre "Hilfsbereitschaft und Großherzigkeit, für all die Spenden der zurückliegenden Jahre zugunsten der Armen in meinem Land". Oberministrantin Laura Damm übergab dem Gast aktuell den Erlös der Messdiener vom Frauentragen 2014. Der Geistliche wies auch auf die "derzeit immer schwerer werdende politische Lage in Tansania" hin, auf die "Gefahr" einer Islamisierung, verbunden mit kriegerischen Auseinandersetzungen, wodurch Angst herrsche. Die Gotteshäuser müssten zu Ostern vielfach unter Polizeischutz gestellt werden.
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