Peddigrohr auf nacktem Po

Hose runter, Augen zu: Darauf müssen sich zwei junge Männer aus Leipzig gefasst machen, die in dem strengen südostasiatischen Stadtstaat wegen Vandalismus angeklagt sind. "An der Prügelstrafe kommen sie nicht vorbei", sagt ihr Anwalt Christopher Bridges. "Drei Stockschläge sind bei Vandalismus zwingend vorgeschrieben." Die beiden 21-Jährigen bestreiten nicht, dass sie am 8. November 2014 in ein U-Bahn-Depot eindrangen und Waggons mit Graffiti besprühten.

Die Strafe wird im Changi-Gefängnis vollstreckt. Der Vollzugsbeamte schwingt nach den Vorschriften einen Stock aus Peddigrohr, 1,20 Meter lang, 1,2 Zentimeter dick. Er wird in Wasser eingeweicht, damit er flexibel ist und wie eine Peitsche niederschnellt. Der Verurteilte wird mit runtergelassener Hose auf ein Gestell gebunden. Die Nieren werden abgedeckt - damit kein bleibender Schaden entsteht, wenn der Vollzugsbeamte mal nicht genau die Pobacken trifft.
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