Pellets: Heizen mit Zukunft

Vor einem Neubau oder vor umfangreichen Sanierungsarbeiten stellt sich für Hausbesitzer die Frage nach der optimalen Heizung. Weit verbreitet sind immer noch Öl- oder Gasheizungen. In Zeiten steigender Energiepreise wird aber häufiger auch über Holz als Energieträger nachgedacht. Pellets sind hier eine gute Wahl.

Bei einer neuen Heizungsanlage muss zuerst der Energieträger und anschließend die benötigte Heizungstechnik festgelegt werden. Häuser können beispielsweise auch vollautomatisch mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz per Pellet-Heizung geheizt werden.

Nach Angaben der Stiftung Warentest in Berlin ist dieser Heizungstyp "komfortabel wie eine Öl- und Gasheizung": Die Pellets werden über eine Förderanlage direkt in den Kessel befördert. Sie sind kleine zylindrische Presslinge aus Holzresten, die ähnlich wie Heizöl mit dem Tankwagen zum Kunden kommen und dort in einem Silo, Erdtank oder Heizkeller darauf warten, automatisch zum Heizkessel transportiert zu werden.

Der Vorteil für die Umwelt liegt darin, dass Holzpellets Kohlendioxid-neutral verbrennen. (tmn)
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