Pergola beim Benefizium

Der Marktrat ist mit dem Entwurf für die Außenanlagen beim Schloss einverstanden. Der Förderantrag kann gestellt werden.

Parkstein. (adj) Die Markträte konnten sich mit dem Konzept des Planungsbüros Juretzka anfreunden. Neben den Vorstellungen der Lenkungsgruppe seien auch Änderungswünsche der Fachbehörde eingearbeitet worden, erklärte Armin Juretzka.

Kleinerer Zugang

Der Zugang zum Benefizium wird nur mit einer vierstufigen Treppenanlage gebaut. So können die Flächen im Bereich zum Marktplatz besser genutzt werden. Der Zugang zum Schlossgarten wird durch kleine Verlängerungen der Mauerenden etwas kleiner. Vor dem Zugang ist eine befestigt Oberfläche geplant. Im Schlossgarten und unter den Bäumen ist Schotterrasen und sonst eine wassergebundene Decke vorgesehen.

An der bisherigen Einfriedung des Gartens entlang des Marktplatzes soll ein Boller die Straßenfläche abtrennen. Zwei Busse sollen hier halten können. Am Benefizium ist noch eine Pergola angedacht. Diese soll die Hinterhof-Atmosphäre, die durch die von vorne zu sehenden unterschiedlichen Dachflächen entsteht, auflockern.

Die Kosten belaufen sich auf 362 000 Euro. Das sind 6000 Euro weniger als im ersten Entwurf. Die Vorplanung fanden die Fraktionen sehr ansprechend. Im Bereich der wassergebunden Decken sollte aber ein Weg aus Platten eingebaut sein, um eine unnötige Verschmutzung der Gebäude und des Museums zu vermeiden. Die Streuobstwiese im Garten sollte terrassenartig, möglichst eben angelegt sein, um für die Aufstellung von Bänken eine gerade Fläche zu haben.

Neue Homepage

Der Markt bekommt eine neue und moderne Homepage. Wie Susanne Moldaschl ausführte, soll sie nicht mehr so textlastig sein. Die Betreuung erfolgt durch Mitarbeiter der Marktgemeinde. Brigit Plößner stellte die Homepage und deren Gliederungen und neuen Inhalte vor. Bis Ende des Jahres soll das Werk ans Netz gehen.

Einstimmig beschlossen die Räte die Vergabe der Mauersanierungs-Arbeiten im Bereich des ehemaligen Backofens an die Firma Reim und Kraus GmbH aus Schirmitz. Der Angebotspreis beläuft sich auf 33 106,22 Euro.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann gab noch eine Eilentscheidung bekannt. So habe sie dem Nachtragsangebot der Firma Königl über eine Erosionschutzmatte (4500 Euro) und eine Zulage für die Ausführung der Verankerung (3500 Euro) des Steinschlag-Schutznetzes zugestimmt.
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