Personal auf Schloss Windsor droht mit Arbeitskampf
Queen "not amused"

Kurz vor ihrem 89. Geburtstag am 21. April hat die britische Königin Elizabeth II. Ärger mit ihrem Personal. Die Angestellten auf Schloss Windsor wollen bestimmte Aufgaben nicht mehr unentgeltlich übernehmen. Bild: dpa
Steht der Queen und den Royals Ärger mit dem Personal ins Haus? Die Angestellten auf Schloss Windsor wollen mehr Geld und stimmen ab heute über einen Arbeitskampf ab. "Die Stimmung geht sehr stark in Richtung Handeln, deswegen glauben wir, dass die Angestellten dafür stimmen", sagte ein Sprecher der zuständigen Gewerkschaft am Montag. Gestreikt werde allerdings nicht. Etwa 120 der 200 Angestellten sind in der Gewerkschaft organisiert, sie stimmen bis 14. April ab.

Der Plan sei, Ende April keine unbezahlten Extra-Aufgaben mehr zu übernehmen, wie es derzeit üblich sei - etwa, Besucher herumzuführen oder in andere Sprachen zu übersetzen. Es wäre das erste Mal, dass die Angestellten des königlichen Haushalts ihre Arbeitgeber so unter Druck setzen.

Die Angestellten sind unzufrieden, weil sie für diese Extras nicht bezahlt werden, sie dem königlichen Haushalt damit aber Einnahmen bescheren - schließlich zahlen die Besucher für Führungen Geld.

Der Arbeitskampf würde Königin Elizabeth II. rund um ihren 89. Geburtstag am 21. April und die Geburt des zweiten Kindes von Prinz William und Kate treffen, die ebenfalls in der zweiten Aprilhälfte erwartet wird.
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