Pfleger spricht von 30 Toten

Bis zu 30 Patienten soll ein Krankenpfleger getötet, bei 60 weiteren es versucht haben. In Gesprächen mit einem psychiatrischen Gutachter hat er die Taten erstmals zugegeben. Dieser verlas am Donnerstag eine entsprechende Stellungnahme im Prozess am Landgericht in Oldenburg. Demnach habe der Angeklagte 90 Patienten am Klinikum Delmenhorst eigenmächtig ein Herzmedikament gespritzt, das schwere Komplikationen verursachte. Mit dem Geständnis nahm der Prozess eine überraschende Wende. Der 38-Jährige ist wegen dreifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs angeklagt. Bis zu 30 Patienten starben laut der Stellungnahme des Angeklagten in Delmenhorst, nachdem er ihnen das Medikament gespritzt hatte. (Seite 6)
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