Pilot im Sitz

Er saß noch in seinem Sitz: Mehr als einen Monat nach dem Absturz des Air-Asia-Airbus ist die Leiche eines Piloten geborgen. Inzwischen ist auch ein Notfall-Transponder gefunden worden - 800 Kilometer entfernt vom Unglücksort.

Indonesische Taucher haben die Leiche eines Piloten aus dem am 28. Dezember in die Javasee gestürzten Air-Asia-Flugzeug geborgen (162 Tote). Sie wurde angeschnallt im Cockpit entdeckt, wie der Chef der Nationalen Such- und Rettungsbehörde sagte.

Unklar blieb zunächst, ob es sich dabei um den indonesischen Flugkapitän oder um seinen französischen Co-Piloten handelte. Taucher wollen auch die Leiche des zweiten Piloten bergen. Auch er soll sich noch im Cockpit des Airbus A320 befinden.

Am Sonntag entdeckten Taucher einen der Notfall-Transponder des Flugzeugs, berichtete das Nachrichtenportal Kompas.com. Das abgeschaltete Funkgerät wurde in der Nähe von Majene auf der Insel Sulawesi aus dem Meer gefischt. Das ist mehr als 800 Kilometer vom Absturzort entfernt.
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