Pittersberger Schützenverein reist zum 33. Freundschaftsschießen nach Tretting im Bayerischen ...
"Gute Freundschaft ist Gold wert"

Gute Freundschaft - soll sie es denn auch bleiben - bedarf von Zeit zu Zeit immer wieder einer Auffrischung, das ist eine alte Binsen-Weisheit. Die Bergschützen taten dies kürzlich mit ihrem 33. Freundschaftsschießen bei ihrem Partnerverein "Lindenbaum Tretting" im Bayerischen Wald. Ein voller Bus steuerte die Trettinger Höhe an, im Gasthaus Söldner gab es ein Wiedersehen bei viel Gaudi und guten Schießergebnissen.

Pokal bleibt in Tretting

Seit etwa Mitte der 1990er Jahre währt die konstruktive Partnerschaft zwischen den Pittersberger und den Trettinger Schützen. Maria und Erich Heinrich waren damals als Wirtsleute des alten Schützenheimes die Initiatoren. Heute unterstützen sich die beiden Vereine gegenseitig bei größeren oder auch kleineren Festen und pflegen das Miteinander.

1. Schützenmeisterin Sylvia Röckl von den Gastgebern in Tretting hieß die Pittersberger Schützenmannschaft willkommen. Mit der Dame an der Spitze des Vereins haben die Trettinger einen großen Wurf gemacht, sie versteht auch, mit Gästen und echten Freunden umzugehen. Das voll besetzte Schützenheim lauschte deshalb ihren Worten.

Christian Habinger als Pittersberger Schützenchef brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass diesmal so viele Mitglieder mit nach Tretting aufbrachen. "Wir ziehen da an einem Strang", sagte er. 2. Bürgermeister Michael Götz wies in diesem Zusammenhang auf den großen Wert von guter und verlässlicher Freundschaft, sowohl im Leben des einzelnen, als auch zwischen Vereinen, hin und meinte: "Gute Freundschaft ist Gold wert."

Er dankte den Organisatoren des Schützentreffens und überreichte eine Pittersberger Erinnerungskerze. Viele Sachpreise und Pokale warteten schließlich auf ihre Gewinner.

Von den Schießergebnissen her hatten diesmal am Ende die Gastgeber aus Tretting (28 Schützen am Schießstand) die Nase vorn. Aus Pittersberg waren 24 Schützen angetreten. Der Wanderpokal blieb deshalb im Bayerischen Wald, die Pittersberger mussten die Trophäe schweren Herzens zurücklassen. Die Sachpreise hingegen verteilten sich in etwa gleichmäßig auf beide Seiten.

Die fünf sehenswerten Pokale des Abends holten sich in der Reihenfolge: Simon Kroner mit einem 42,4-Teiler, Patrick Raß (95,7), Max Koller (117,0), alles Pittersberger, gefolgt von Andreas Söldner (146,2) und Georg Jobst (172,5), beide Tretting. Und den Wanderpokal sicherte sich diesmal Evi Baumann von den Gastgebern mit dem beachtlichen Ergebnis eines 91,0 -Teilers.

Der heitere Abend endete mit viel Gedankenaustausch sowie allerlei Spaß am Wirtshaustisch.
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