Polizei ermittelt jugendliche Vandalen
Serientäter geschnappt

Tatort nicht betreten Absperrband
Ursensollen. Bereits im vergangenen Sommer begann eine Serie von Sachbeschädigungen im Gemeindebereich von Ursensollen. Mehrmals suchten Unbekannte Täter das Gelände des Schützenvereins heim und zerstörten unter anderem Lautsprecher im Außenbereich oder die Zielscheiben der Bogenschützen. Einmal ritzten sie mit einem Messer ein Hakenkreuz in eine Holztischgarnitur.

Durch die Taten sah sich der Vorstand des Schützenvereins veranlasst, eine Videokamera zu installieren. Nun konnten Mitte Oktober drei Burschen auf den Aufzeichnungen festgestellt werden, die es zu identifizieren galt. Die Ermittlungen führten zu insgesamt vier junge Burschen im Alter 14 und 15 Jahren, die teilweise selbst in der Gemeinde wohnen, teils auch von außerhalb kamen. Sie waren in wechselnder Besetzung aktiv und richteten alleine beim Schützenverein einen Schaden von etwa 1200 Euro an.

Darüber hinaus konnte auch die Sachbeschädigung auf dem Klärwerksgelände in Garsdorf aufgeklärt werden. Hier waren Mitte September mindestens zwei der oben genannten Tatverdächtigen auf das Gelände vorgedrungen, nachdem sie den Zaun zerschnitten hatten. Mit Steinen wurden sämtliche Fensterscheiben eingeworfen und mehrere Dachziegel beschädigt worden. Hier wurde der Schaden von der Gemeinde Ursensollen mit weiteren 500 Euro beziffert.

"Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, denn es könnte ohne weiteres sein, dass die jungen Vandalen für weitere Straftaten in Frage kommen, die vielleicht auch noch gar nicht bei der Polizei angezeigt worden sind", berichtet Polizeisprecher Peter Krämer. Die Erziehungsberechtigten und das Jugendamt werden wie üblich bei derartigen Anzeigen unterrichtet.
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