Polizei kontrollierte eine Woche lang verstärkt den Straßenverkehr
Raserei, Gurtverstöße, Handy am Steuer

Symbolbild: dpa
Regensburg. Die Oberpfälzer Polizei hatte in den vergangenen Tagen die Autofahrer im Visier. Im Rahmen der Aktionswoche „Sicher unterwegs im Goldenen Herbst“ fanden vermehrt Kontrollen statt, mit einem Augenmerk auf Geschwindigkeits-, Gurt- und Handybenutzungsverstöße. Diese zählen laut Polizei zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.

Während der Aktionswoche wurden insgesamt 55.383 Fahrzeuge kontrolliert, wie die Polizei am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekanntgab. 1.581 Geschwindigkeitsverstöße wurden dabei festgestellt.

Als trauriger Spitzenreiter sei in diesem Zusammenhang ein Pkw mit deutscher Zulassung hervorgetreten. Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h war der Fahrer mit 169 km/h unterwegs. Ihn erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro, zwei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte im Verkehrszentralregister.

Bei Lasermessungen wurden insgesamt 1.773 Fahrzeuge registriert, wobei 600 Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden mussten. Außerdem musste die Polizei 207 Gurtverstöße, 58 Handyverstöße und 157 sonstige Verfehlungen, wie beispielsweise abgelaufene Hauptuntersuchungen oder Beleuchtungsmängel, beanstanden.

Das war aber noch nicht alles: Es wurden acht Strafanzeigen erstellt,
wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis oder des Fahrens unter Alkoholeinflusses. Auch fielen den Beamten verschiedene Verkehrsdelikte im Zusammenhang mit dem Schwerlastverkehr auf.
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