Polizei nimmt mutmaßlichen Serieneinbrecher fest
Großer Fahndungserfolg

Symbolbild: dpa
Regensburg. Am Donnerstagmorgen gelang es der Polizei, einen mutmaßlichen Serieneinbrecher festzunehmen, nachdem eine Frau die Notrufzentrale alamierte. Das teilte die Polizei heute mit.

In den frühen Morgenstunden wählte eine Anwohnerin des Agricolaweges den Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz und teilte den Beamten mit, sie beobachte am Steyrerweg einen Mann, der in ein Haus einbrechen wolle.

Kurze Zeit später trafen mehrere Streifenwagen am Einsatzort ein. Der Verdächtige flüchtete. Polizisten entdeckten ihn aber nach wenigen Minuten zwischen geparkten Fahrzeugen. Erste Ermittlungen zeigen, dass der 31-Jährige am Steyrerweg, der Messerschmittstraße, dem Hochweg und der Puricellistraße wohl auf Beutezug war.

Der Mann versuchte am Steyrerweg in 15 Häuser einzudringen, in der Messerschmittstraße versuchte er es 6 Mal. Dort drang er in ein Haus ein und entwendete 200 Euro. Im Hochweg und in der Puricellistraße scheiterte sein Vorhaben an jeweils einem Anwesen.

"Seine Vorgehensweise war immer die gleiche. Mit einem massiven Metallstab, den er von einer nahegelegenen Baustelle entwendet hatte, versuchte er, die Haustüren aufzuhebeln", erklärt Stefan Hartl vom Polizeipräsidium Oberpfalz. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Der Tatverdächtige legte mittlerweile ein Teilgeständnis ab. Zwar habe er die Türen aufgebrochen, aber nicht mit der Absicht etwas zu stehlen. Er habe lediglich in einem Hausflur übernachten wollen, teilte die Polizei mit.

Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg hat gegen den 31-Jährigen einen Haftbefehl erlassen. Er befindet sich derzeit in der Justizvollzugsanstalt.

"Im Zeitraum vom 14. Februar bis 22. März wurden im Stadtgebiet Regensburg 14 versuchte Wohnungseinbruchsdiebstähle mit dem gleichen modus operandi angezeigt", betont Stefan Hartl. Die Kripo Regensburg ermittelt, ob der 31-Jährige auch für diese Taten verantwortlich sein könnte.
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