Polizist drückt Mädchen unter Wasser
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Goslar.(dpa) Ein Polizist hat in einem Hallenbad ein fünf Jahre altes Mädchen mit Absicht unter Wasser gedrückt, weil es ihm beim Schwimmen im Weg war. Das Kind erlitt einen Schock, zudem trug es tiefe Schrammen am Rücken davon. Der 56-jährige Polizist soll wegen vorsätzlicher Körperverletzung nun 7000 Euro Geldstrafe zahlen, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichtes Goslar am Mittwoch. Der Beamte habe aber Berufung gegen das Urteil eingelegt, berichtete die "Goslarsche Zeitung". Die Polizei Goslar will nach Angaben einer Sprecherin erst nach Abschluss eines möglichen Berufungsverfahrens entscheiden, ob ein Disziplinarverfahren gegen den Mann eingeleitet wird.

Gemeinderat zweigt 240 000 Euro ab

Potsdam.(dpa) Weil er große Summen Eintrittsgeld aus der Potsdamer Nikolaikirche veruntreut hat, ist ein früherer Gemeindekirchenrat zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Das Potsdamer Amtsgericht sprach den 53-Jährigen am Mittwoch wegen veruntreuender Unterschlagung schuldig. Es ging um eine Summe von fast 240 000 Euro aus dem Ticketautomaten für die Turmbesteigung. Die Richterin sagte, der Anklagevorwurf habe sich in vollem Umfang bestätigt. Sie sprach in der Urteilsbegründung von einem "hohen wirtschaftlichen Schaden". Der ehemalige Vorsitzende des Gemeindekirchenrates hatte zuvor ein Geständnis abgelegt.
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