Polizistenmörder hingerichtet
Aus aller Welt

Washington.(dpa) Trotz Zweifeln an seiner Zurechnungsfähigkeit ist ein 74-Jähriger im US-Bundesstaat Missouri wegen des Mordes an einem Polizisten im Jahre 1996 hingerichtet worden. Cecil Clayton wurde am Dienstagabend (Ortszeit) per Giftspritze getötet, wie der Sender NBC unter Berufung auf die Strafvollzugsbehörde berichtete. Claytons Anwälte hatten argumentiert, dass ihr Mandant geistig unzurechnungsfähig sei, weil Ärzte nach einem Unfall in einem Sägewerk 1972 einen Teil seines Gehirns entfernen mussten. Dies habe seine Persönlichkeit grundlegend verändert und ihn womöglich erst zum Killer gemacht. Das Oberste Gericht in Washington lehnte einen Aufschub ab.

Tuberkulose-Fälle nehmen wieder zu

Würzburg.(KNA) Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages am 24. März die steigende Zahl der Opfer angeprangert. So erkrankten 2013 laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund neun Millionen Menschen neu, knapp anderthalb Millionen starben, wie das DAHW am Mittwoch in Würzburg mitteilte. 2010 lag die Zahl der Neuerkrankungen weltweit bei 8,7 Millionen, seitdem steigt sie jährlich. Der DAHW warnte auch davor, Tuberkulose in Deutschland zu unterschätzen.

Jahrelanger Aufbau in Vanuatu

Port Vila.(KNA) Nach dem Wirbelsturm "Pam" rechnen Hilfsorganisationen mit langen Aufbauarbeiten in Vanuatu. Vor allem auf den außenliegenden Inseln werde man "jahrelang arbeiten müssen", sagte Care-Mitarbeiter Stefan Knollmayer am Mittwoch im Deutschlandfunk. Das drängendste Problem sei die Ernährung der Bevölkerung, da Bäume und Agrarkulturen weitgehend verwüstet seien. Auch an Trinkwasser fehle es, wie die Hilfsorganisation in Bonn mitteilte.
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