Poppenricht räumt und streut zum Teil in Wohngebieten nicht mehr
Winterdienst neu geregelt

Gemäß der Bestimmungen des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes, so eine Pressemitteilung, hat die Gemeinde zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs bei Schneelagen innerhalb der geschlossenen Ortschaft den Winterdienst neu organisiert. Außerhalb besteht eine Räum- und Streupflicht nur bei verkehrswichtigen und besonders gefährlichen Stellen.

Im Winterdienst, der von den Mitarbeitern des Bauhofes erledigt wird, sind insgesamt 34 Kilometer Gemeindeverbindungs- und Ortsstraßen zu betreuen. Diese Aufgabe wurde gemäß des Gefahrenpotenzials und der Verkehrsbedeutung in drei Klassen eingeteilt. Straßen der Kategorie 1 und 2 werden vordringlich geräumt und gestreut. Schulbusstrecken, Fußgängerüberwege, Hauptverbindungsstraßen und Strecken, die ein starkes Gefahrenpotenzial in sich bergen. - Siedlungsstraßen mit Steilstrecken und selbstständige Geh- und Radwege.

Nur die Ausnahme

Verkehrswege der Siedlungsstraßen ohne Steilstrecken und untergeordnete Straßen) werden grundsätzlich nicht mehr geräumt und gestreut. Von diesem Grundsatz wird nur bei extremen Schneelagen (über 10 Zentimeter) abgewichen und dann geräumt. Der Winterdienst kommt zudem noch einmal nach einem zweiten, längeren Schneefall. In Spitzenzeiten kann das allerdings zwei bis drei Tage dauern.

Während der Wintermonate wird es seitens der Verwaltung generell als zumutbar erachtet, in untergeordneten Verkehrsbereichen und außerhalb der geschlossenen Ortslage auf winterliche Verhältnisse zu treffen. Schließlich sei jeder Verkehrsteilnehmer dafür verantwortlich, sein Fahrzeug - etwa bei der Bereifung - rechtzeitig den Gegebenheiten und sein Fahrverhalten den Witterungsbedingungen anzupassen.
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