Prag fordert Erdöl aus Krailling zurück

Prag fordert Erdöl aus Krailling zurück Tschechien streitet um die Herausgabe von Millionen Litern Erdöl, die in Bayern eingelagert gewesen sein sollen. Ministerpräsident Bohuslav Sobotka habe darüber mit dem deutschen Botschafter in Prag verhandelt, teilte sein Sprecher mit. Teile der staatlichen Reserve für den Notfall waren demnach in einem Tanklager im Krailling (Kreis Starnberg) eingelagert. Dessen Betreiberfirma Viktoriagruppe habe aber inzwischen die Zahlungsunfähigkeit erklärt. Die s
Tschechien streitet um die Herausgabe von Millionen Litern Erdöl, die in Bayern eingelagert gewesen sein sollen. Ministerpräsident Bohuslav Sobotka habe darüber mit dem deutschen Botschafter in Prag verhandelt, teilte sein Sprecher mit. Teile der staatlichen Reserve für den Notfall waren demnach in einem Tanklager im Krailling (Kreis Starnberg) eingelagert.

Dessen Betreiberfirma Viktoriagruppe habe aber inzwischen die Zahlungsunfähigkeit erklärt. Die strategische Ölreserve Tschechiens soll die Versorgung des Landes für 90 Tage sichern. Die fehlende Menge hätte für zwei Tage gereicht. (dpa)

Kommunisten huldigen Nordkorea

Eine Propagandaausstellung Nordkoreas im Parteisitz der tschechischen Kommunisten hat in Prag für Irritationen gesorgt. Die Schau mit dem Titel "Zum Tag des strahlenden Sterns" ist dem 2011 gestorbenen Ex-Machthaber Kim Jong Il gewidmet. "Die Ergebnisse seiner Arbeit sprechen für sich", sagte der KSCM-Vizevorsitzende Petr Simunekder Zeitung "Pravo".

Die Führung in Pjöngjang habe "viel für das Volk getan". Der konservative Politiker Petr Gazdík kritisierte im Rundfunk die Intentionen der Ausstellungsmacher. Kim Jong Il sei ein "Massenmörder und Diktator" gewesen. (dpa)

Billiger mit Bus und Tram durch Prag

U-Bahn-, Bus- und Tramfahren wird in Prag möglicherweise bald bedeutend billiger. Wie Stadtrat Petr Dolínek (Sozialdemokraten) vorige Woche mitteilte, will die regierende Koalition im Rathaus den Preis für das Jahresticket von derzeit umgerechnet 172 Euro auf 132 Euro senken.

Falls sich die Stadträte der Ano-Partei, Sozialdemokraten und "Dreierkoalition" an diesem Dienstag darauf einigen, könnte die Neuerung zum 1. Juli in Kraft treten. Eine Rückerstattung für bereits erworbene Jahrestickets ist nicht geplant. Mit der Preissenkung soll der öffentliche Nahverkehr attraktiver und das Verkehrsaufkommen in der Hauptstadt gesenkt werden.

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