Preiswerter als Gas und Öl
Mit Pellets heizen

Pellets werden aus Holzabfällen wie Sägemehl hergestellt - einem bis dato eigentlich nutzlosen Müll der Holzindustrie. "Gigantische Mengen an Holzresten können durch die Pellettechnologie endlich wirtschaftlich genutzt werden", sagt Hermann Hansen von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

Diese Verwertung ist gut für die Umwelt. Dazu kommt, dass man mit den Pelletöfen preiswerter als mit Öl und Gas heizen kann. Was gut klingt, passt aber nicht zu jedem Haushalt.

Pelletöfen heizen entweder einzelne Räume auf - als Zusatzheizung. Sie werden dann wie auch ein Kaminofen meist per Hand gefüllt. Haben sie eine Wassertasche, können sie Heißwasser in Heizkreise oder Speicher einspeisen, erläutert Hansen.

Zentralheizung

Aber auch Zentralheizungen lassen sich mit Pellets betreiben. Dann befüllt sie eine Förderschnecke oder ein automatisches Saugsystem.

Die Preise für die Pellets sind vergleichsweise niedrig. Laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband kostete im Juni 2014 eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets 4,97 Cent, aus Öl 8,12 Cent und aus Gas 6,85 Cent. (dpa/tmn)
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