Pressath.
Einzug nach vielen Umzügen

(bjp) 114 Jahre ist es her, seit die "Armen Schulschwestern" im Mädchenschulhaus, dem heutigen "Haus der Heimat", den ersten Pressather Kindergarten eröffneten. 1939 musste die kirchliche Einrichtung auf Druck des Hitlerregimes schließen. Ab 1945 gab es wieder einen katholischen Kindergarten, der nach zehnjähriger "Wanderschaft" durch wechselnde Behelfsquartiere in das heutige Gebäude einzog. Bald nach seinem Amtsantritt 1953 hatte Stadtpfarrer Martin Rohrmeier diesen Neubau angeregt, um die Zeit der Provisorien zu beenden. Bei Bischof Michael Buchberger fand er ein offenes Ohr und großzügige Förderung. Vor 60 Jahren, am 3. Oktober 1954, wurde der Grundstein gelegt, am 2. Juli 1955, dem Vortag des Hauptfestes zur Pressather 1000-Jahr-Feier, erteilte der Bistumsoberhirte dem Haus an der Baumgartenstraße den kirchlichen Segen. Der Name "Michaelskindergarten" ist auch als Dankesgeste an Buchberger gedacht. 1982/83 folgte ein erster Anbau, 2006/07 eine Generalsanierung.
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