Priester geht mit 93 in Rente

Mit 93 Jahren ist ein irischstämmiger Priester in den Ruhestand gegangen, der im Zweiten Weltkrieg als Seminarist nur knapp deutscher Gefangenschaft entkam. Wie der Sender BBC am Freitag berichtet, trat der Geistliche Peter Kelly nach 46 Dienstjahren von seinem Posten als Krankenhausseelsorger am Singleton Hospital im walisischen Swansea zurück, den er seit 1969 innehatte.

Kelly war 1940 im Zuge seines Theologiestudiums nach Frankreich gegangen, wo er während der deutschen Besatzung nur knapp der Festnahme durch die SS entging. Er sei glücklich, dass er so viele Jahre als Kaplan im Krankenhaus habe verbringen dürfen, betonte Kelly laut BBC. "So lange man die Möglichkeit hat, etwas Gutes zu tun, sollte man weitermachen." Für ihn sei das Pflegepersonal im Krankenhaus, das sich täglich um die Nöte der Patienten kümmere, eine Inspiration gewesen.
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