Prozess mit Signalwirkung

Der Lüneburger Auschwitz-Prozess gegen einen Ex-SS-Mann könnte aus der Sicht des Internationalen Auschwitz-Komitees Symbolcharakter haben. "Endlich sitzt vor Gericht ein SS-Mann, der nicht im Leugnen und Lügen verharrt, sondern der mit sich selbst und seiner Geschichte ins Reine kommen will", sagte Vize-Exekutivpräsident Christoph Heubner. Diese Haltung sei "auch ein Signal an andere noch lebende Täter", zu ihrer Verantwortung zu stehen und ihre Schuld einzuräumen. Auf diese Signale der Täter hätten Überlebende ihr Leben lang vergeblich gewartet."
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