Prüfbericht sorgt für Diskussionsstoff
Aus der Region

Weiden. (ca) Fast ein Jahr - von Juli 2013 bis Mai 2014 - haben zehn Prüfer des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes (BKPV) die Jahresrechnungen der Stadt Weiden (2008 bis 2013) unter die Lupe genommen. Seit einer Schlussbesprechung im Dezember liegt der Entwurf vor. Dieser lange Zeitraum, der laut Stadt Weiden "ausschließlich im Verantwortungsbereich des BKPV" liegt, führt dazu, dass einige Kritikpunkte längst abgehakt sind.

Einige Konsolidierungsvorschläge sorgen indessen für große Unsicherheit bei den Beschäftigten der Stadt: Die Prüfer sehen beim Rathauspersonal eine Minderung um sieben Stellen, bei Bauhof und Stadtgärtnerei gar um 23 Stellen für möglich. Die Münchner kritisieren hohe Ausgaben für freiwillige Leistungen (Musikschule, Regionalbibliothek, Sportförderung). OB Kurt Seggewiß betont, dass es sich um Vorschläge handle, über die letztlich der Stadtrat entscheidet. Vorerst befassen sich die Fachausschüsse mit dem Bericht.

Im Prüfbericht steckt auch ein mittlerer Skandal, sollte sich die Einschätzung der Prüfer bewahrheiten: Im Jugendamt wurde bis 2013 durch Bearbeitungsrückstände ein Schaden von über einer halben Million Euro verursacht. Beispielsweise hätten Heimkosten erstattet werden können. Nicht alle Beträge konnten bislang hereingeholt werden.

Asylbewerber ins Krankenhaus

Bad Kötzting. (nt/az) Das ehemalige Krankenhaus von Bad Kötzting (Kreis Cham) soll künftig als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Das Gebäude muss umgebaut werden, ab Mitte des Jahres sollen bis zu 100 Asylberwerber hier leben. Das teilte der Chamer Landrat Franz Löffler (CSU) mit. Löffler zufolge leben derzeit im Landkreis Cham fast 600 Flüchtlinge.
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