Quelle versiegt

Quelle versiegt Was mit dem Quelle-Areal passiert, ist klar: Nächsten Sommer wird das portugiesische Unternehmen Sonae Sierra dort Wohnungen, Büros und ein Einkaufszentrum aus dem Boden stampfen. Eröffnet wird das Ganze dann 2019, erklärt Geschäftsführer Thomas Binder . Doch was geschieht mit den bisherigen 180 Mietern, denen nun gekündigt wurde? Ob Reisebüro, Bestatter, Landhausmöbel-Versand, Logistik-Unternehmen oder Künstler, alle haben den Kündigungsbrief mit einer Frist bis Jahresende berei
Was mit dem Quelle-Areal passiert, ist klar: Nächsten Sommer wird das portugiesische Unternehmen Sonae Sierra dort Wohnungen, Büros und ein Einkaufszentrum aus dem Boden stampfen. Eröffnet wird das Ganze dann 2019, erklärt Geschäftsführer Thomas Binder . Doch was geschieht mit den bisherigen 180 Mietern, denen nun gekündigt wurde? Ob Reisebüro, Bestatter, Landhausmöbel-Versand, Logistik-Unternehmen oder Künstler, alle haben den Kündigungsbrief mit einer Frist bis Jahresende bereits in den Händen. Manche Firmen suchen hektisch nach einer neuen Bleibe. Doch das wird schwierig: Wo gibt es schon Gewerbeflächen für vier oder fünf Euro pro Quadratmeter? Normalerweise muss man mit dem Doppelten rechnen. (gük)

Tourismus siegt

Rang 13 für die Kaiserburg, Rang 24 für den Christkindlesmarkt - Nürnbergs Sehenswürdigkeiten stehen bei Besuchern hoch im Kurs. Das belegt eine Online-Erhebung der Deutschen Zentrale für Tourismus unter 8000 Deutschland-Gästen aus 40 Ländern. "Mich wundert das nicht", sagt Yvonne Coulin , Leiterin der Tourismuszentrale beim Blick auf die Top-100-Hitliste. Stolz sei man natürlich, dass die Kaiserburg vor dem Münchener Oktoberfest, der Dresdner Frauenkirche und dem Berliner Reichstag rangiere. Wobei die Erhebung keine Antwort gibt, warum die Burg so beliebt ist. Liegt es an ihrer Bedeutung oder vielleicht eher an der geschickten Medieninszenierung mit Ausstellungen und Burgfesten? (gük)

Events bekriegt

Erst Leichtathleten, dann Barden, später Beachvolleyballer und Herbstmarkt - viele Nürnberger haben die Schnauze voll. Vor allem wegen der zunehmenden "Eventisierung" am Hauptmarkt und des damit verbundenen Lärms. Allein für Auf- und Abbau rattern unzählige Lastwagen und Maschinen. Tagelang würde Touristen so die Sicht aufs Männleinlaufen verwehrt, fügt Heimatpflegerin Claudia Maue hinzu. Ein Internet-User spricht gar davon, dass sich die Stadt "prostituiert auf Kosten ihrer Innenstadtbewohner". Wer genauer hinschaut, dessen Nerven dürfen sich aber beruhigen. 17 Tage müssen Marktleute, die sonst am Hauptmarkt stehen, heuer wegen Veranstaltungen in die Fußgängerzone umziehen - 2014 waren es noch 32 Tage. (gük)
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.