Raser und teure Brücke

Norbert Tretter aus Gröbenstädt-Siedlung hatte für die Bauausschuss-Sitzung zusätzliche Straßenbeschilderungen beantragt. Die Rettungsdienste haben Schwierigkeiten, im Notfall das richtige Haus zu finden. Dem Antrag wurde stattgegeben. Ein Anwohner der Ortsdurchfahrt Burgtreswitz hatte die Errichtung einer Querungshilfe in Richtung Vohenstrauß beantragt.

In diesem Abschnitt werde einfach zu schnell gefahren. Täglich fahren rund 3500 Autos durch Burgtreswitz, "davon mehr als 50 Prozent mit zu schneller Geschwindigkeit". Ein Fahrbahnteiler könnte Hilfe schaffen, fand der Bürger. Dafür sei nicht genug Straßengrund vorhanden, erwiderten Bürgermeister Hermann Ach und Geschäftsleiter Andreas Hofmeister. Josef Hierold sprach den Einsatz eines Dauerblitzgeräts an. Das koste 100 000 Euro, wimmelte Ach ab.

Teuer kommt dem Markt der Brückenbau in Burgtreswitz zu stehen. Der Bereich "Auffahrt zur Brücke" in Höhe der Bäckerei Held wird nicht unerheblich angehoben. Die darunter liegenden Kanäle und Wasserleitung sind schon rund 40 bis 50 Jahre alt.

Im Falle einer Reparatur oder Erneuerung käme das der Gemeinde teuer zu stehen. Deshalb sollen die Ver- und Entsorgungsleitungen vor der Anhebung erneuert werden. Dann kommen auf die Gemeinde nur die Kosten der Leitungen mit etwa 120 000 Euro zu, nicht aber Straßenbaukosten. Diese Kosten trägt am Ende niemand anders als der Gebührenzahler über die Wasser- und Kanalgebühren. (gi)
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.