Raubmord nach 28 Jahren aufgeklärt
Aus aller Welt

Berlin.(dpa) Ein Raubmord in Berlin ist mit Hilfe moderner DNA-Analysen 28 Jahre nach der Tat aufgeklärt worden. Ein 53-jähriger Verdächtiger wurde in Tschechien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er soll im Februar 1987 einen 47-jährigen Mann in dessen Neuköllner Wohnung vermutlich mit einem Messer getötet haben. Aus den Spuren wurde durch die Fortschritte in der DNA-Analyse im Jahr 2003 ein DNA-Profil erstellt. 2014 meldete dann Interpol Prag eine Übereinstimmung mit dem Mann, der dann gefasst wurde.

"Breaking Bad" kommt ins Museum

Washington.(dpa) "Breaking Bad" ist reif für das Museum. Requisiten der amerikanischen Fernsehserie, die zu den einflussreichsten Arbeiten der letzten Jahre zählt, sind in das Smithsonian-Museum für amerikanische Geschichte in Washington aufgenommen worden. Darunter sind zum Beispiel die gelben Schutzanzüge, in denen die Hauptdarsteller Bryan Cranston und Aaron Paul Drogen kochten. Ausgestellt werden die Devotionalien vorerst allerdings nicht. In "Breaking Bad" ging es um einen biederen Lehrer, der zum Drogenkoch und Schwerstkriminellen wird.

Brasilien erklärt Gesundheitsnotstand

Recife.(dpa) Nach einem starken Anstieg von Mikrozephalie-Fällen bei Babys hat Brasilien den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Der Schädel der betroffenen Kinder ist sehr klein, was eine richtige Entwicklung des Gehirns verhindern kann. Die Ursache für die Häufung der Fälle ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums unklar. Bei Neugeborenen im Bundesstaat Pernambuco wurden demnach heuer 141 Verdachtsfälle gemeldet. Bislang seien jährlich landesweit durchschnittlich etwa 10 Mikrozephalie-Fälle registriert worden, wie das Ministerium weiter mitteilte.
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