Reichlich Abfall

Reichlich Abfall Er wird einfach nicht weniger. Auch 2014 produzierten die Nürnberger rund 102,5 Tonnen Abfall. Damit hat jeder Einwohner eine Restmüllmenge von 198 Kilogramm in die graue Tonne verfrachtet. Umweltreferent Peter Pluschke sieht bei den aktuellen Statistikzahlen beide Seiten. Einerseits wäre es wünschenswert, wenn die Wegwerfmentalität nachließe. Andererseits sind dadurch die Verbrennungsanlagen gut ausgelastet. Eine Besserung gibt es dafür bei ausrangierten Elektrogeräten. Das be
Er wird einfach nicht weniger. Auch 2014 produzierten die Nürnberger rund 102,5 Tonnen Abfall. Damit hat jeder Einwohner eine Restmüllmenge von 198 Kilogramm in die graue Tonne verfrachtet. Umweltreferent Peter Pluschke sieht bei den aktuellen Statistikzahlen beide Seiten. Einerseits wäre es wünschenswert, wenn die Wegwerfmentalität nachließe. Andererseits sind dadurch die Verbrennungsanlagen gut ausgelastet. Eine Besserung gibt es dafür bei ausrangierten Elektrogeräten. Das bedeute aber nicht, dass Technik bei den Franken eine immer geringere Rolle spiele, erklärt Pluschke. Der Handel nimmt immer mehr Geräte zurück, die haben immer weniger Gewicht und viele werden auf Flohmärkten wieder zu Geld gemacht. (gük)

Reichlich Erotik

Alisa Riedl ist erst 19, aber schon zum zweiten Mal dabei. Im Oktober 2016 kann man sie einen Monat lang im Mieder und zwischen prallen Kürbissen bewundern. Alisa ist eine von zwölf Frauen aus dem Knoblauchsland, die sich für einen "etwas anderen Kalender" sexy, geheimnisvoll und erotisch ins Bild rücken ließen. "Reife Früchte - freches Gemüse", so lautet das Motto. Der Erlös des knackigen Werkes dient einem guten Zweck, diesmal der mobile Betreuung der Wohnheime in Fürth. Jedes Model hat sich seine Szene selbst ausgedacht, erklärt Organisatorin Erika Höfler , die heuer ihrer Tochter den Vortritt gelassen hat. 2009 erschien übrigens der erste Kalender - seitdem haben die knackigen Gemüse-Girls 35 000 Euro eingenommen. (gük)

Reichlich Preise

Eigentlich hat es Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder doch nur gut gemeint. Mit dem Preis "Heimat Bayern", der heuer erstmals verliehen wurde, sollten Menschen geehrt werden, "die sich um Heimat und bayerische Kultur verdient gemacht haben". Zum Zuge kamen allerdings nur oberbayerische Vereine. Die Franken gingen dagegen völlig leer aus. Klar, dass die hiesige SPD ein Veto einlegt: "Diese Veranstaltung zeigt, was für Söder Heimat heißt", wettert Helga Schmitt-Bussinger . Und fügt hinzu: "Auch bei uns gibt es wunderbares Brauchtum." Doch Söder spricht allen zu kurz Gekommenen aus seinem Nürnberger Heimatministerium Trost zu: "In Zukunft können durchaus Franken oder auch die Oberpfalz zum Zug kommen." (gük)
Weitere Beiträge zu den Themen: Markus Söder (1507)September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.