Retter fliegen 1327 Einsätze
Aus der Region

Weiden. (nt/az) Die Zahl der Einsätze des am Flugplatz Latsch bei Weiden stationierten Rettungshubschraubers "Christoph 80" ist im vergangenen Jahr um vier Prozent gestiegen. Dies geht aus einer Mitteilung der DRF-Luftrettung vom Montag hervor. Im Jahr 2014 ging die Besatzung des Helikopters 1327 Mal in die Luft - im Jahr 2013 waren es noch 1279 Einsätze. Laut Stationsleiter Jochen Huber waren schwere Unfälle und Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle die häufigsten Alarmierungsgründe.

Einsatzgebiet von "Chrisoph 80" umfasst die Leitstellenbereiche Nordoberpfalz, Amberg (östlicher Bereich), Bayreuth (südöstlicher Bereich) und Hochfranken (südlicher Bereich).

Acht Jahre für Schüler: Urteil hält

Weiden. (ca) Das Urteil gegen einen Schüler aus dem Landkreis Tirschenreuth wegen versuchten Mordes ist rechtskräftig. Der 1. Strafsenat des BGH hat die Revision, eingelegt von Verteidiger Rouven Colbatz, verworfen.

Der 15-jährige Schüler war im Mai 2014 von der Jugendkammer des Landgerichts Weiden zu acht Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Er hatte im Oktober 2013 im Alter von 14 Jahren eine 13-jährige Schulfreundin auf einem verlassenen Fabrikgelände in Waldsassen lebensgefährlich verletzt. Er hatte dazu mit einem Schotterstein und einer leeren Flasche zugeschlagen und mit einer Scherbe zugestochen.

Wirbel um den Schwarzstorch

Pfreimd-Pamsendorf. (cv) Ein Windparkgegner hat am Wochenende zwei Horste auf dem Gelände des geplanten Windparks der Deglmann Windpark Management GmbH bei Pamsendorf (Landkreis Schwandorf) entdeckt: Handelt es sich dabei um Nester von Schwarzstörchen, die den genehmigten Sofortvollzug der Rodung ausbremsen könnten? Am Montag wurden die Arbeiten auf Anordnung des Landratsamtes ausgesetzt, die Horste mit Hilfe eines Biologen und eines Baumkletterers begutachtet. Die Fotoauswertung beim Landesamt für Umwelt ergab laut Landratsamt, dass es sich um keine Schwarzstorch-Horste handelt. Zur letzten Sicherheit wird noch ein entdeckter kleiner Federrest untersucht. Erst wenn auch dieses Ergebnis vorliegt und es die bisherige Auswertung bestätigen sollte, fährt der Investor mit der Rodung fort.
Weitere Beiträge zu den Themen: Themen des Tages (14863)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.