Rettungskräfte suchen stundenlang nach autistischem Jungen
Suche mit Happy End

Das Großaufgebot an Rettungskräften suchte stundenlang nach dem 14-jährigen Jungen. Gegen 23 Uhr fanden die Helfer der Bergwacht den 14-Jährigen mitten im Wald in der Nähe der Silberhütte. Bild: reporter24
Flossenbürg. (mic) Ende gut, alles gut. Die Familie ist überglücklich, als sie am Samstag gegen 23 Uhr ihren vermissten Sohn wieder in die Arme schließen kann. Ein Großaufgebot an Rettungskräften hatte stundenlang nach dem 14-jährigen autistischen Buben gesucht.

Die Großeltern sind zusammen mit ihrem Enkel am späten Samstagnachmittag beim Schlittenfahren am Wurmstein. Als der Bub nach einer Abfahrt plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist, machen sie sich große Sorgen. Fußabdrücke und Spuren des Bobs führen in ein Waldstück nördöstlich der Staatsstraße 2154 in Richtung Silberhütte. An der Straße verliert sich die Spur.

Gegen 18 Uhr verständigen die Großeltern die Polizei, die sich dazu entschließt, aufgrund des Wetters und des unübersichtlichen Geländes eine groß angelegte Suchaktion zu starten. Auf den Weg machen sich 17 Polizeibeamte, 1 Polizeihubschrauber, 2 Beamte der Bundespolizei, insgesamt 72 Helfer des Roten Kreuzes, darunter 4 Hundestaffeln aus Weiden, Amberg, Neumarkt und Regensburg, das Kriseninterventionsteam, SEG, ein Rettungswagen und ein Notarzt.

Die Feuerwehr Flossenbürg unterstützt die Suche mit 9 Mann und ihren Fahrzeugen. Die Bergwacht Flossenbürg, Weiden und Fuchsmühl ist mit 35 Freiwilligen im Einsatz.

Gegen 23 Uhr finden die Helfer der Bergwacht den Buben mitten im Wald in der Nähe der Silberhütte. Der14-Jährige ist in erstaunlich guter Verfassung, kommt jedoch vorsorglich in die Kinderklinik nach Weiden.

Die Suche hat sich aufgrund des hügeligen Geländes teilweise sehr schwierig gestaltet. Der Bergwacht mit ihren geländegängigen Fahrzeugen ist es schließlich gelungen, die Spur des Jungen im Schnee ausfindig zu machen.
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