Rinderrahmbraten vom Bio-Ochsen
Rezept der Woche

Zwei Tage nimmt sich Ilse Hauer Zeit, um das Rindfleisch zum Rahmbraten zu veredeln. Bild: ils
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Deutschland und die Welt
05.09.2015
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Für 6 bis 8 Personen 2 Kilo falsche Rinderlende (oder ein anderes Bratenstück vom Rind) ringsum rasch anbraten, damit sich die Poren schließen. Dann das Fleisch mit mittelscharfem Senf rundherum bestreichen.

Anschließend setzt Ilse Hauer das Fleisch auf etwa 500 Gramm Suppen-Gemüse in einen großen Topf mit Deckel, gießt einen Liter Wasser dazu und einen großen Esslöffel Bio-Suppengewürz sowie ein Lorbeerblatt. Einmal aufkochen und vier Stunden bei niedriger Temperatur auf dem Herd lassen. Dann ausschalten und abkühlen lassen.

Dann ab mit dem Braten in den Kühlschrank. Am nächsten Tag geht es weiter. Hauer: "Ich mache den Braten immer schon am Tag zuvor. Dann weiß ich sicher: Das Fleisch ist gut durchgezogen und weich. Außerdem lässt es sich kalt schöner in Scheiben schneiden."

Für die Soße püriert Hauer das Gemüse, gibt einen Becher süße und bis zu zwei Becher sauere Sahne dazu, verfeinert sie mit Preiselbeeren und frischer Zitrone und würzt mit Salz und Pfeffer. Jetzt kommt der geschnittene Braten in die Soße. Alles zusammen noch einmal aufkochen, dann zurückschalten, damit das Fleisch in der Soße wieder gut warm wird.

Dazu gibt es im Hause Hauer entweder, wenn alte Semmeln da sind, Semmelknödel oder Böhmische Knödel. "Beide koche ich in der Folie, dann werden sie nicht so abgeschmiert." Mit Zwirn in Scheiben schneiden. Es passen aber auch normale Knödel sowie Salat nach Saison. (ils)
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